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Konsequentes Selbstmanagement

Konsequentes Selbstmanagement - Alles im Griff

Wie viele Bälle kann ein guter Jongleur in der Luft halten? Fünf, sechs, vielleicht sieben. Das erfordert auch bei einem Profi starke Konzentration und schnelles Agieren. Arbeitet er an einer Stelle nicht 100%ig präzise, verlassen einige Bälle ihre Flugbahn. Jetzt ist es eine gewaltige Herausforderung „am Ball zu bleiben“. Vor allem Zeitdruck kann aus einem bedachten, souveränen Menschen einen hektisch nach Bällen schnappenden Jongleur machen. Konsequentes Selbstmanagement und das Konzept der Zeitsouveränität kann hier vorbeugen. Beherzigt man einige Grundsätze, kann mit kleinen Schritten rechtzeitig eine ins Ungleichgewicht geratene Balance wieder austariert werden.

Selbstmanagement

1. Strukturierung: Welche Aufgaben sind zu erfüllen, ändern, löschen, verschieben oder zu delegieren?

2. Selbstrespekt: Realistische Zeiträume für Aufgaben einplanen, dabei auch Tageshochs und -tiefs beachten und Puffer einplanen. Die Wochenarbeitszeit darf 50 Stunden nicht überschreiten!

3. Zeitrespekt: Zeitfresser identifizieren und eliminieren.

4. Eigenbestimmtheit: Wesentliche Aspekte des eigenen Lebens selbst in die Hand nehmen und Entscheidungen treffen. Grenzen setzen und von übermäßiger Gewissenhaftigkeit und Perfektionismus lösen.

5. Realistische Zielerkennung: Eruieren, was man wirklich will und was man wirklich kann. Dann die entsprechenden Prioritäten setzen.

Innehalten! Dann, wenn die Zeit dazu fehlt

Erste Hilfe im Stress ist: Pausen machen. Und zwar vor allem genau dann, wenn man das Gefühl hat, dass das gerade heute nicht möglich ist. Nach der Arbeit muss eingekauft, die Kinder abgeholt oder Hausarbeit erledigt werden? Dann planen Sie im Vorfeld mindestens einmal am Tag einen 20-minütigen „Puffer“ ein. Eine Zeit, die nur Ihnen gehört. Oft reicht eine kurze Auszeit aus, sich zu sammeln und hinterher mit neuer Energie den Tag weiter zu bestreiten. Das gilt insbesondere auch für den Urlaub. Hier sollte nicht alles, was man sonst nicht schafft, untergebracht werden. Suchen Sie bewusst Abstand, und schöpfen Sie neue Kraft durch Entspannung oder aber körperliche Aktivität. Auch zu hohe Erwartungen an die schönsten Wochen im Jahr können eine Hetzjagd von Verpflichtungen und Terminen zur Folge haben. Es kommt weniger auf die Länge des Urlaubs an, sondern auf die Qualität und ausreichend unverplante Zeit.

Schlüsselkompetenz: Stresstoleranz

Das Leben stellt uns täglich vor unzählige Herausforderungen. Eine gewisse emotionale Gelassenheit hilft uns dabei, dass diese uns nicht allzu sehr aus der Bahn werfen. Das ist auch eine zentrale Erkenntnis der Forschung. Denn ob uns etwas krank macht, hängt auch maßgeblich davon ab, wie wir die Herausforderungen, vor die uns das Leben stellt, aufnehmen. Die eher passiv, ängstlichen Kandidaten sind gegenüber den Gelassenen und Zuversichtlichen hier klar im Nachteil. Doch auch wenn es sich hierbei zum großen Teil um Charaktereigenschaften handelt, ist es trotzdem möglich zu lernen, mit Situationen entspannter umzugehen. Daher wendet sich das Konzept der Stresstoleranz weitgehend von der Idee ab, die Umgebung zu verändern. Es greift beim Betroffenen selbst an und nutzt die Erfahrung, dass in aller Regel ein Burn-out ausbleibt, wenn das Hauptaugenmerk auf die Stärkung der Gelassenheit und Stressresistenz gelegt wird. Neben Entspannungstechniken, wie Autogenes Training oder Yoga können vor allem bestimmte pflanzliche und homöopathische Wirkstoffe zur subjektiven Stresstoleranz beitragen.